Wichtig in der Tierhaltung ist sowohl das physische als auch das psychische Wohlbefinden der Tiere. Die Methode der konditionierten Platzpräferenz bzw. Platzvermeidung wird angewendet, um belohnende oder unangenehme Wirkungen von Substanzen oder Umweltreizen zu testen. In einer Studie an Goldbrassen (Sparus aurata) zeigte sich, dass sich diese Methode eignet, um zu untersuchen, welchen Wert (positiv/negativ) Fische bestimmten Umweltreizen zumessen. Die während des Experiments erfassten Verhaltens- und physiologischen Indikatoren lassen indirekt auf den Gemütszustand der Fische schließen.

(Millot, S., Cerqueira, M., Castanheira, M.F., Overli, O., Martins, C.I.M., Oliveira, R.F., 2014. Use of conditioned place preference/avoidance tests to assess affective states in fish. Appl. Anim. Behav. Sci. In press.)

Fische können ihre Umgebung bewerten (2014)
Rate this post