Fünfgürtelbarbe

Fünfgürtelbarbe - Desmopuntius pentazona
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Wissenschaftlicher Name der Fünfgürtelbarbe: Desmopuntius pentazona

Vorkommen: Die Fünfgürtelbarbe ist in Südostasien, vor allem aber in Kambodscha, Malaysia, Sumatra Kalimantan und Vietnam, zu finden. Sie lebt an den Uferzonen in ruhigen Flachlandgewässern und Schwarzwasserbächen.

Größe: Die Fünfgürtelbarbe erreicht maximal eine Größe von 5 cm.

Futter: Diese Art ist beim Futter nicht sehr wählerisch. Bevorzugt wird Lebendfutter (z.B. Artemia oder Wasserflöhe) es können aber auch Flockenfutter und pflanzliche Kost gereicht werden.

Wasser: Was das Wasser angeht so stellt die Fünfgürtelbarbe keine großen Ansprüche. Der pH-Wert sollte zwischen 5,6 und 7,0 liegen, diesen Wert erreichen Sie durch Torf-Filterung. Die Gesamthärte (GH) sollte zwischen 5 – 12 °dH liegen. Allerdings die Temperatur sollte etwas im Blick behalten werden, sie sollte zwischen 24 – 28 °C gehalten werden. Bei guter Haltung kann diese Art bis zu 5 Jahre alt werden.

Beckengröße: Das Aquarium sollte mindestens ein Fassungsvermögen von 96 l aufweisen und mindestens eine Kantenlänge von 80 cm haben.

Verhalten: Die Fünfgürtelbarbe ist ein Schwarmfisch und sollte in einer Gruppe von mindestens 10 Tieren gehalten werden. Meist befindet sich die Barbe im unteren Bereich des Aquariums wo sie den Bodengrund nach fressbarem absucht. Um den Fisch nicht zu verletzen empfehlen wir, nicht zu groben Kies zu verwenden.

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Äußerliche Merkmale: Die Grundfarbe der Fünfgürtelbarben ist rotbraun Auf dem Körper verlaufen fünf senkrechte, schwarze Streifen. Den Fünf Streifen hat diese Barbe auch ihren Namen zu verdanken da die schwarzen Streifen auch gern Gürtel genannt werden.

Geschlechtsunterschiede: Die Männchen sind etwas kräftiger gefärbt und sind etwas kleiner als das Weibchen.

Haltung: Die Desmopuntius pentazona ist ein Schwarmfisch. Diese Art muss im Schwarm von mindestens 10 Tieren gehalten werden!

Anders als ihr naher Verwandter der Sumatrabarbe, die gern an den Flossen anderer Mitbewohner zupfen, verhält sich die Fünfgürtelbarbe etwas scheu und sehr umgänglich, sodass diese Barbe gern im Gemeinschaftsbecken mit beispielsweise Skalaren gehalten werden kann.

Achten Sie bei der Einrichtung Ihres Aquariums auf genügend Versteckmöglichkeiten (Wurzeln, dichte Bepflanzung etc.), damit sich diese Tiere zurückziehen können.

Auf die Wasserqualität ist hier besonders zu achten. Führen Sie regelmäßige Teilwasserwechsel durch, da die Tiere sehr empfindlich auf Schadstoffe im Wasser reagieren.

Zucht der Fünfgürtelbarbe

Die Zucht dieser Art ist relativ schwierig. Alle genannten Wasserwerte müssen für eine erfolgreiche Nachzucht eingehalten werden. Sie sollten bereits im Aquarium schauen welche Paare sich herauskristallisieren und diese dann in ein Zuchtbecken umsetzen. Achten Sie darauf dass Sie die Tiere erst nach Beginn der Balz umsetzen, da die Tiere sonst aggressiv aufeinander reagieren könnten. Im Zuchtbecken sollten Sie relativ weiches und leicht saures Wasser herrichten. Die Wassertemperatur sollte mindestens 28°C betragen und das Wasser sollte während der gesamten Zucht gut gefiltert sein. Wie die meisten Barben ist auch die Fünfgürtelbarbe ein Freilaicher, welche ihre eigenen Eier auch gern fressen. Sie sollten daher, die Elterntiere aus dem Zuchtbecken entfernen und wieder in das eigentliche Aquarium zurücksetzen. Die Larven schlüpfen etwa nach 48h und ernähren sich etwa 6 Tage vom Dottersack. Wenn der Dottersack leer ist, schwimmen die Larven im Zuchtbecken und müssen ab diesem Zeitpunkt gefüttert werden. Am Anfang sollten Sie Infusorien verfüttern und später Artemia-Nauplien.

Bildquelle: Puntius pentazona“. Lizenziert unter CC BY-SA 2.0 de über Wikimedia Commons.

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